1970:
Gründung des Eissportclub Pfaffenhofen e. V. durch Emil Hammer

1974:
Wurde das vom Verein in Eigenregie erbaute Eisstadion (noch ohne Dach) eröffnet. In den folgenden Jahren stiegen die Besucherzahlen immer mehr an, so dass die bestehenden provisorischen Umkleidekabinen bald nicht mehr ausreichten und der Verein, dem die finanziellen Mittel zum Ausbau fehlten, das Stadion an die Stadt übereignete.

1979/80:
Die Stadt überdacht das Stadion und errichtet das jetzt bestehende Stadiongebäude, das 1997 noch aufgestockt wurde.

1987:
Die erste Eishockey-Mannschaft des EC Pfaffenhofen steigt nach einer starken Saisonleistung in die höchste Klasse des Bayerischen Eissport-Verbandes (Bayernliga) auf.

1988:
Als Neuling belegt man in der Abstiegsrunde den 1. Platz und sichert sich damit souverän den Klassenerhalt

1989:
Bereits im 2. Jahr wird man Vizemeister und verpasst nur knapp den Aufstieg in die damalige Regionalliga Süd.

1993:
In zwei packenden Finalspielen (9:7 und 3:3)  gegen den EV Regensburg gewinnt der ECP als krasser Außenseiter sensationell die Bayerische Meisterschaft. (Regensburg hatte die gesamte Saison keinen einzigen Punkt abgegeben).

1996:
In dieser Saison verpasste man in letzter Minute (buchstäblich) die Chance zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga Süd. Beno Retzer beendet in einem Spiel gegen die Landshut All-Stars (E. Kühnhackl, A. Schloder, F. John, G. Truntschka uvm.) seine Karriere.

1997:
Es ist vollbracht! Der EC Pfaffenhofen sichert sich mit zwei Siegen gegen Chemnitz den Aufstieg in die  2. Bundesliga-Süd und spielt erstmals mit Traditionsvereinen wie dem deutschen Rekord-Meister EV Füssen oder ESV Kaufbeuren in einer Liga.

1998:
Der Klassenerhalt ist in bestmöglicher Manier vom EC Pfaffenhofen gemeistert worden.

Die Eisstockschützen des ECP stehen vor den erfolgreichsten 2 Jahren der Vereinsgeschichte. Nachdem sie schon seit vielen Jahren der Bundesliga angehören und bereits mehrmals Kreis-Bezirks-,und Bayernpokal geholt hatten, starten sie jetzt richtig durch, belegen in der Bundesliga den 3. Platz und feiern anschließend in der Besetzung Gottfried Bauer, Gerhard Zeiler, Jürgen Ritzel und Franz Kohlhuber mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Am 27./28.11. setzen die Eisstockschützen noch eins drauf und holen sich in der Besetzung Gottfried Bauer, Gerhard Zeiler, Jürgen Ritzel, Josef Hösl und Franz Niedermeier auch noch den Europa-Cup.

1999:
Die Eisstockschützen verteidigen in der Besetzung Gottfried Bauer, Gerhard Zeiler, Jürgen Ritzel, Josef Hösl und Franz Niedermeier ihren Deutschen Meistertitel, nachdem sie zuvor in der Bundesliga Rang 4 erreicht hatten. Als Zugabe gab es noch den 2. Platz im Deutschen Pokal und den 7. Platz im Europa-Cup. Nebenbei holt sich der ECP auch noch den Deutschen Pokal für AH-Mannschaften.

2000:
Abstieg der Eishockey-Mannschaft aus der Regionalliga-Süd in die Bayernliga.

Die Eisstockschützen holen erneut Platz 3 in der Bundesliga und den 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. In der Besetzung Gottfried Bauer, Rudi Binder, Gerhard Zeiler und Josef Hösl verteidigen sie den Deutschen Pokal für AH-Mannschaften

2002:

Der EC Pfaffenhofen stellt mit Eisschnellläuferin Marion Wohlrab seine erste Olympiateilnehmerin. In Salt Lake City belegt sie über 500 m den 19. Rang und über 1000m und 1500 m jeweils den 21. Rang

Die Eisstockschützen holen in der Besetzung Gottfried Bauer, Gerhard Zeiler, Josef Hösl und Matthias Mayer erneut den Deutschen Pokal für AH-Mannschaften.

2004:
Die IceHogs, wie sich die Pfaffenhofener seit 2002 auch nennen, erreichen zum vierten Mal in Folge seit dem Abstieg aus der Regionalliga die Meisterrunde bzw. Play-Offs der Bayernliga, scheitern aber in der 1. Runde am EV Dingolfing  


2005:
Die IceHogs spielen die erfolgreichste Saison seit dem Abstieg aus der Regionalliga. Obwohl mit Abwehras Scott Campbell (Karriereende) der Kapitän von Bord geht, gelingt  es dem nach Pfaffenhofen zurückgekehrten Coach Andy Malysiak eine Mannschaft zu formen, die im Verlauf der Saison immer stärker wird und über zwei Monate lang unbesiegt bleibt. Schon in der Vorrunde der Bayernliga sichern sich die Mannen um Kapitän Marco Löwenberger und Topskorer David Vokaty völlig überraschend den 2. Platz. Doch damit nicht genug. In jeweils nur zwei Spielen räumt der ECP in den Play-Offs erst Burgkirchen (Viertelfinale) und dann Geretsried (Halbfinale) aus dem Weg und steht somit fast schon sensationell im Finale um die Bayerische Meisterschaft. Dass es gegen das Topteam der Liga, den EV Landsberg,dann zum ganz großen Wurf nicht gereicht hat, tat der Freude über eine phantastische Saison jedoch keinen Abbruch. 

2006:
Nach einer halbwegs zufriedenstellenden Vorrunde läuft bei den IceHogs nichts mehr zusammen. Sie stürzen auf den 14. Tabellenplatz ab, verpassen dadurch erstmals seit dem Abstieg aus der Regionalliga die Play-Offs und geraten in arge Abstiegsgefahr. Mit zwei Siegen über die EA Schongau in der ersten Play-Down-Runde gelingt aber dann doch der Klassenerhalt souverän.

2007:
Mit dem 41jährigen Roman Mucha kehrt der wohl beste Spieler, der jemals das ECP-Trikot getragen hat, als Spielertrainer an die Ilm zurück und formt innerhalb kürzester Zeit aus einem Abstiegskandidaten eine Spitzenmannschaft, die den beiden Topfavoriten und späteren Aufsteigern Passau und Deggendorf praktisch bis zum Schluss der Hauptrunde ein Kopf-an-Kopf-Rennen und den 1. Platz liefert. Am Ende aber fehlen dem zu kleinen Kader einfach die Kräfte, so dass das Aus in der 1. Play-Off-Runde gegen Schweinfurt nicht einmal überraschend kommt.   

2008:
Die IceHogs feiern eine der erfolgreichsten Spielzeiten der letzten 15 Jahre. Von Beginn an hält sich die Mannschaft des Trainerduos Roman Mucha/Robert Huber in der Spitzengruppe der Bayernliga, um dann in den Play-Offs richtig für Furore zu sorgen. Im Viertelfinale standen sie nach zwei Auftaktniederlagen gegen Nürnberg bereits vor dem Aus, drehten die Serie aber noch mit drei Siegen in Folge, um dann im Halbfinale gegen Peißenberg nach einer 2:8 Heimschlappe erneut den KO vor Augen zu haben. Doch mit einem Auswärtssieg in Peißenberg zog der ECP ins Finale gegen den hohen Favoriten Waldkraiburg ein, dem sie einen unvergessenen Kampf lieferten. Vor jweils prächtigen Zuschauerkulissen gewann Waldkraiburg zunächst knapp das erste Match, nur zwei Tage später drehten die IceHogs auf heimischen Eis den Spieß um. Vor fast 3000 Zuschauern kam es dann zum Showdown in Waldkraiburg. Zunächst lag der Favorit 2:0 in Front, dann drehten die IceHogs das Match und führten ihrerseits bis kurz vor dem Ende mit 3:2. Doch den Löwen gelang noch der Ausgleich und da in der Verlängerung kein Treffer fiel, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Und da waren am Ende die Gastgeber die Glücklicheren, denen ein verwandelter Penalty zum Titelgewinn reichte, nachdem alle anderen neun Schützen vergeben hatten.

Erfreulicher Erfolg auch für Eiskunstläuferin Manuela Roth: In der Nachwuchsklasse sicherte sie sich in Oberstdorf den Bayerischen Vizemeistertitel. 

Auch das Eisstadion wird durch eine neue Bande mit Verglasung sowie einer Sitztribüne mit 180 Plätzen an der Westseite deutlich aufgewertet. Die Vereinsmitglieder investieren dafür gut 2000 freiwillige Arbeitsstunden. 

2009:
Die IceHogs legen einen ganz schwachen Start hin und zieren bis kurz vor Weihnachten das Tabellenende der Bayernliga, worauf Trainer Robert Huber sein Amt zur Verfügung stellt. Mit Rod Poindexter und Thomas Greifenstein übernehmen zwei ECP-Urgesteine die Mannschaft, die sich dann etwas fängt und bis zum Ende der Vorrunde noch auf Platz 13 klettert. In der darauffolgenden Zwischenrunde sichern sich die IceHogs als Gruppenerster dann relativ sicher den vorzeitigen Klassenerhalt.

2010:
Die IceHogs, vor der Saison allgemein als Abstiegskandidat gehandelt, überraschen alle Experten. Nach durchwachsenem Start kommt die Mannschaft immer besser in Schwung und scheitert erst in einer spannenden Halbfinalserie im Penaltyschießen am späteren Meister TEV Miesbach. Mit der Formation Elvis Beslagic, Robin Riemel, David Vokaty, Terry Campbell und Raf Martynowski stellt das Team von Trainer Rod Poindexter den überragenden Block der gesamten Bayernliga. Insgesamt 283 Skorerpunkte können die Fünf auf ihrem Konto verbuchen.